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Wladimir Klitschko

Wladimir Klitschko Geb. 25.03.1976 in Semipalatinsk ist ein ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht. Jahr lang galt er bei Fachzeitschriften und in den unabhängigen Ranglisten als die Nr. 1 im Schwergewicht. Vitali Klitschko ist sein älterer Bruder.

Wladimir Klitschko

Wladimir Klitschko Daten

Geburtsname Wladimir Wladimirowitsch Klitschko Reichweite 2,06 m
Geburtstag 25.03.1976 Kampfstatistik als Profiboxer
Geburtsort Semipalatinsk Kämpfe 69
Nationalität Ukraine Siege 64
Kampfname Dr.Steelhammer K.O Siege 53
Gewichtsklasse Schwergewicht Niederlagen 5
Stil Linksauslage Unentschieden 0
Größe 1,98 m

Leben

Wladimir Klitschko wurde in Semipalatinsk geboren. Der Vater stieg bis zum Generalmajor auf. Zuletzt wahr er Militärattaché der ukrainischen Botschaft bei der Nato und in Deutschland. Muttersprache ist Russisch. Der Großvater väterlicherseits, Rodion Klitschko, war Mitarbeiter des NKWD. Die Großmutter väterlicherseits, Tamara Jefimowna war Lehrerin und überlebende der Holocaust. Ihre Eltern, der älteste Sohn und ein Bruder wurden ermordet. Bis zur ihrer Befreiung wurde sie von ihrem Ehemann versteckt.

Von 1980 – 1985 war Wladimir Klitschkos Vater in der Tschechoslowakei stationiert, die Familie lebte in Hradcany. Wladimir Klitschko wurde wie auch sein Bruder in der Gagarin Schule in Letna eingeschult. Wladimir Klitschko studierte Philosophie und Sportwissenschaften an der Pädagogischen Universität Hryhorij Skoworoda. Seine Promotion in Sportwissenschaft erfolgte 2001 an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew. Pädagogische Kontrolle im Sport wahr das Theme seiner Dissertation.

1996 – 1998 war Wladimir Klitschko mit Alexandra Klitschko verheiratet. Und von 2010 – 2011 mit Hayden Panettiere. 2013 erneuerten sie ihre Partnerschaft. Bestätigt wurde ihre Verlobung im Oktober 2013. Im Dezember 2014 bekamen sie eine Tochter. 2018 die erneute Trennung.

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Amateurkarriere

Mit 14 Jahren begann Wladimir Klitschko seine Sportlerkarriere. Bei nur 6 Niederlagen gewann er 112 Kämpfe als Amateure. Er wurde 1993 Junioreneuropameister im Schwergewicht. Er wurde zweiter bei der Juniorenweltmeisterschaft 1994 in Istanbul, platz eins holte der Kurbaner Michel Lopez. Bei der Amateurweltmeisterschaft 1995 scheiterte er an Luan Krasniqi aufgrund einer Punktniederlage im Viertelfinale. Wenige Monate später gewann er aber und holte eine Goldmedaille. 1995/1996 vertrat er seinen Bruder Vitali, dem in einer Dopingprobe die Einnahme des Steroids Nandrolon nachgewiesen werden konnte.

1996 wurde Klitschko Zweiter bei der Europameisterschaft in Vejle, er hat gegen den Russen Alexei Lesin verloren. 1996 in Atlanta errang er seinen größten Erfolg bei den Olympischen spielen, er gewann als erster weißer die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 91 kg. Sein Bruder Vitali wahr eigentlich dafür nominiert, wurde aber wegen des positiven Ergebnisses gesperrt, so rückte Wladimir Klitschko nach. Auf dem Weg nach oben zum Olympiasieg schlug Wladimir Klitschko Attila Levin, Lawrence Clay-Bey, Alexei Lesin und im Finale Paea Wolfgramm.

Profikarriere

1996-2000 Einstieg in den Profiboxsport

Wladimir und Vitali Klitschko wurden anschließend vom Hamburger Boxstall Universum Box Promotion unter Vertrag genommen. Am 19.11.1996 bestritt Wladimir Klitschko seinen ersten Profikampf. Er konnte nicht ganz so hart schlagen wie sein Bruder Vitali, galt dafür aber als der technisch vielseitigere Boxer der schneller und variabler wahr. Durch K.O. in der zweiten Runde gewann er 1998 gegen Steve Pannell, in diesem Kampf ging er aber auch das erste Mal zu Boden, deswegen wurden auch erstmals über seine Nehmer Fähigkeiten diskutiert.

24 Profikämpfe bestritt er in den ersten zwei Jahren. 1998 erlitt er gegen Ross Puritty durch technischen K.O. in der elften Runde seine erste Niederlage. Obwohl er bis kurz vorm Schluss vollständig dominierte, aber am Ende des Kampfes bekam er Konditionsprobleme. In diesem Kampf stand er auch das erste Mal mehr als 8 Runden im Ring. 1999 gewann er gegen Axel Schultz den Europameistertitel, den er nach nur einer Titelverteidigung wieder verlor. Ein bedeutender Sieg wahr gegen Monte Barrett in seiner Aufbauphase, was aber erst später klar wurde. Monte Barrett wurde 2006 unter den Top 10 im Ring Magazin aufgeführt.

Boxstil

Wladimir Klitschko wahr einer der besten Techniker im Schwergewicht. Er boxte Orthodox als Linksausleger. Sein Stil machte vor allem sein starker Jab aus. Den schlug er Einzel oder als Dublette. Durch Schnelle Beinarbeit versuchte er den Gegner auf Abstand zu halten und seine Reichweite auszunutzen. Wenn das nicht gelang, unterband er Angriffe durch Herunterdrücken oder Umklammern. Dadurch vermied Wladimir Klitschko in den Infight mit kleineren Gegnern zu geraten was für einen Boxer mit seiner Armlänge ein Nachteil ist. Weil er 1,98 m groß wahr ist er nicht auf schnelle Pendelbewegungen angewiesen gewesen. Das ist für Boxer wichtig, deren Einstufung unter dem Größenunterschied der jeweiligen Gewichtsklasse liegt. Auf diese weise kann man Reichweitennachteile und Schläge meiden können. Auf zermürben wahr Wladimir Klitschko Wettkampfstrategie ausgelegt. Sobald der Gegner dann konditionell überfordert oder durch zahlreiche Führhand Treffer beeinträchtigt wahr strebte er den vollständigen Sieg an.

Wladimir Klitschko die meisten K.O Siege mit seinem rechten Cross, der zu den härtesten Schlägen im Schwergewicht gehörte. Um seine Körpergröße Optimal zu Nutzen kamen die meisten Schläge Geraden und keine Haken. Er schlug wenig über die Außenbahn im Gegensatz zu anderen Schwergewichtlern. Wladimir Klitschko wahr am Kampf Abend immer in guter konditioneller Verfassung.



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