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Henry Maske

Henry Maske geboren 1964 ist ein ehemaliger Deutscher Box Weltmeister. Er feierte in den 80er Jahren großen Erfolg als Amateur. Er war 1988 Olympiasieger im Mittelgewicht und anschließend Weltmeister. Wegen seines Boxstils und seinem öffentlichem Auftretens, wahr sein Spitzname Gentleman. Er erlangte in Deutschland große Popularität. Man sagt auch Henry Maske sei einer der Mitbegründer des sogenannten Box-Booms der 1990er Jahre.

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Henry Maske Daten

Geburtsname Henry Maske Stil Rechtsauslage
Geburtstag 6. Januar 1964 Größe 1,90 m
Geburtsort Treuenbrietzen Kämpfe 32
Nationalität Deutschland Siege 31
Kampfname(n) Der Gentleman K.-o.-Siege 11
Gewichtsklasse Halbschwergewicht Niederlagen 1

Profikarriere

1990 entschied sich Henry Maske für ein Angebot des Promoters Wilfried Sauerland, davor traf er sich mit dessen Konkurrenten Klaus Peter Kohl. Henry Maske kämpfte ab 1990 als Profi im Halbschwergewicht. Am 9.5.1990 bestritt er seinen ersten Profikampf. Er schlug in Aufbaukämpfen Gegner wie Yawe Davis, Mike Peak, Leslie Stewart und Tom Collins. Für den Aufschwung des Profiboxens sowie für sein Bild in der Öffentlichkeit sei die Veranstaltung 1992 ein Meilenstein gewesen. Gegen Samson Cohen bestritt er auf der Kunstveranstaltung einen Kampf. Andere Boxer darunter auch Axel Schultz stiegen auch in den Ring. Danach in einer Talkshow sagten alle wie Fantastisch, inspirierend, archaisch und faszinierend Boxen sei. Wir wurden auf einmal ganz anders wahrgenommen da das damals ein Riesen knall.

Äußerte Henry Maske 2014. Was auch noch die Beliebtheit des Boxens und von Maskes Beliebtheit förderte, war eine Heroisierung von RTL, der die Kämpfe von Henry Maske mit Spektakel inszenierte und als Großereignisse veranstaltete. Dadurch wurden Boxer trendig, gesellschaftsrelevant und salonfähig. 1992 wahr ein Kampf zwischen Henry Maske und Graciano Rocchigiani geplant, wurde aber abgesagt, es konnte sich finanziell nicht geeinigt werden.

1993 wurde er Weltmeister durch Punktesieg gegen Prince charles Williams. Er hatte den Titel 5 Jahre gehalten und wahr in unabhängigen Fachzeitschriften die Nummer eins. Vor 6200 Zuschauern gewann Henry Maske in der ausverkauften Phillipshalle nach Punkten. 2000 Menschen mussten an den Kassen abgewiesen werden. Die Übertragung verfolgten 3,1 Millionen Fernsehzuschauer. Maske bestimmte den Kampf mit guter Beinarbeit und seiner Führhand. 100.000 DM hat Maske dafür erhalten. Sein Manager meinte er wird Millionen scheffeln in den nächsten 3 Jahren.

Zehnmal verteidigte Henry Maske seinen Titel bis 1996. Darunter Graciano Rocchigiani, Egerton Marcus, Duran Williams und Ernesto Magdaleno. Das erste Mal standen sich Profiboxer gegenüber im WM Kampf 1995. Die Veranstalter nannten den Kampf eine Frage der Ehre. 1,6 Millionen DM Gage wurden Maske zugesichert und Roccigiani 1,15 Millionen DM. Wie eine Auseinandersetzung zwischen Ost und Westdeutschland stellte Roccigiani den Kamp dar. Das Lager von Henry Maske wies das zurück und wies auf den sportlichen Wert des Kampfes hin. Eigentlich sollten der Kampf schon im Jahr zuvor stattfinden. In der vollbesetzten Westfalenhalle mit 13.000 Zuschauern zeigte Roccigiani eine gute Leistung. In der Neunten und Zwölften runde wahr Henry Maske sogar kurz vor der Niederlage. Maske ging in der 12. Runde zu Boden, er wurde aber nicht angezählt da das eher durch das Herunterdrücken Roccigianis geschehen war. Maske ließ sich zu einem Schlagabtausch hinreißen, obwohl er ansonsten defensiv agiert, das wahr für ihn eher untypisch. Henry Maske war am Ende des Kampfes schwer angeschlagen. Er gewann durch Punkte und behielt seinen Gürtel. Maske meinte: Er hätte den Kampf über eine weite Strecke bestimmt, er hätte mehr Treffer gelandet und sei durchgängiger gewesen.

Roccigiani meinte: Das Geld und die Show wäre auf Maskes Seite gewesen. Durch K.O. muss man wohl gegen Maske gewinnen. Technischer Leiter beim Sauerland Stall Jean Marcel Nartz sagte das sei einer der größten Kämpfe gewesen, die Deutschland jemals gesehen hat. Es bedeutete für RTL eine Bestmarke, 13,18 Fernsehzuschauer. Ein halbes Jahr später gab es einen Rückkampf. Vorläufiger Höhepunkt des neuen deutschen Box Booms wurde der Kampf eingestuft. Henry Maske erhielt 1,6 Millionen DM da er inzwischen über mehrere Werbeverträge verfügte. RTL verdiente 360.000 DM pro Minute. Die Olympiahalle war ausverkauft mit 12.240 Zuschauern. Dass ich nicht so schlecht bin wie damals, das wollte sich Maske selbst beweisen. Mit seiner Führhand bestimmte Maske den Kampf und gewann nach Punkten. Rocchigiani trat verkrampft auf und konnte seine Stärke nicht ausspielen. RTL erreichte neue Rekordzahlen, 17,6 Millionen Fernsehzuschauer. Es wahren Prominente da wie Heino, Michael Stich, Michael Schumacher, und Boris Becker. Das Hamburger Abendblatt meinte es sei der pompöseste Kampf der deutschen Box Geschichte. Ein Gegner Maskes, Iran Barkley hatte sich einen Namen gemacht durch den Titelgewinn in drei Gewichtsklassen und zwei Siegen gegen Thomas Hearns. Als Henry Maske ihn als Herausforderer akzeptierte hatte er Augenprobleme durch schwere Niederlagen gegen Adolpho Washingten und James Toney. Der Kampf endete vorzeitig durch klare Überlegenheit des Weltmeisters.

Henry Maske war sehr beliebt in Deutschland als Profiboxer, außerhalb und innerhalb des Boxrings wegen seiner besonderen Art. Er werde die Antwort im Ring geben das wahr die Antwort auf Verbalattacken seiner Gegner. Maskes Kampfstil war die Frankfurter Schule. Dieser Kampfstil ist Defensiv. Maske versuchte den offenen Schlagabtausch zu verhindern. Die Gegner dagegen mussten unerwartet oft Treffer einstecken, durch den unorthodoxen Boxstils von Henry Maske. Sie lagen dann meistens schon bei der Hälfte des Kampfes nach Punkten deutlich zurück, dadurch suchten sie verstärkt den Angriff. Was einem Konterboxer wie Maske recht kam. Wegen dieser Marschroute bekam Maske den Ruf eines Ringstrategen. Kritische stimmen mehrten sich mit der Zeit aufgrund der recht deutlichen Überlegenheit. Es wurde die Klasse der Gegner infrage gestellt. Maske verteidigte seinen Titel nur 2 Mal freiwillig gegen Weltklassengegner. Gegen Roochigiani und Virgil Hill.

Gegen viele potenzielle Gegner trat Henry Maske nicht an, dafür wurde er kritisiert. Z.B. Dariusz Michalczewski, angeblich hätte dessen Promoter Maske mehrmals kontaktiert. In der USA wahr Maske nicht so populär wie in Deutschland. Für eine großangelegte Fernsehvermarktung wahr seine rationale Art zu Boxen nicht spektakulär genug. Eher gegen schwächere Gegner anzutreten wurde ihm dort nachgesagt. Sie legten seine defensive Kampfweise als Feige aus.

1996 Verkündigte Henry Maske seine Boxkarriere nach dem Kampf gegen Virgil Hill zu beenden. Es sei Zeit sich nach neuen Lebensaufgaben umzusehen nach 25 Jahren Boxen. Helmut Kohl wünschte ihm alles Gute per Telegramm. In einem unsauberen schwer zu bewerteten Kampf gegen Hill verlor er seinen Titel nach Punkten. Hill wahr sehr Schnell, Maske konnte ihn kaum treffen. Er konnte seine sonst so starke Rechte Führhand kaum zur Geltung bringen. Halten und Klammern der beiden Boxer häufte sich im Laufe des Kampfes.



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